Startseite

Neue Vergabeschwellenwerte ab dem 01.01.2018

Alle zwei Jahre wird von der EU-Kommission die Höhe der Schwellenwerte für die Anwendung des EU-Vergaberechts überprüft. Diese Schwellenwerte beruhen auf den Verpflichtungen der EU nach dem Government Procurement Agreement (GPA) und sind daher abhängig von Wechselkursentwicklungen.

Am 18.12.2017 wurden die Durchführungsverordnungen veröffentlicht, mit der diese Änderungen mit Wirkung zum 1.1.2018 vollzogen werden.

Darin sind die Schwellenwerte wie folgt festgesetzt:

  • für Liefer- und Dienstleistungsaufträge Oberer und Oberster Bundesbehörden: 144.000 € (bisher 135.000 €) 
  • für Liefer- und Dienstleistungsaufträge sonstiger öffentlicher Auftraggeber: 221.000 € (bisher 209.000 €) 
  • für Liefer- und Dienstleistungsaufträge von Sektorenauftraggebern: 443.000 € (bisher 418.000 €). 
  • für Bauaufträge: 5.548.000 € (bisher 5.225.000 €). 
  • für Konzessionsvergaben: 5.548.000 € (bisher 5.225.000 €).

Die Änderungen werden zum 01.01.2018 in Kraft treten. Eine Maßnahme des deutschen Gesetzgebers ist nicht erforderlich, da die Vergabeverordnungen direkt auf die EU-Vorschriften verweisen.

Für weitere Informationen und Auskünfte steht Ihnen das Vergabedezernat von KUNZ Rechtsanwälte jederzeit gerne zur Verfügung:

Rechtsanwältin Dr. Dr. Stefanie Theis

Rechtsanwältin Katharina Strauß

Rechtsanwalt Stefan Dausner

Rechtsanwalt Martin Schumm

zurück
 


© 2018 Kanzlei Kunz Rechtsanwälte